Friedrich Weinreb (1910 – 1988) war 1979 auf Einladung von Karlfried Graf Dürckheim zu drei Vorträgen zum Thema "Gotteserfahrung in der Bibel" in der Existentialpsychologischen Bildungs- und Begegnungsstätte
in Todtmoos-Rütte. Diese Vorträge sind als Buch mit dem Titel "Gotteserfahrung" im Thauros Verlag erschienen.
Im Jubiläumsjahr 2010 findet im Namen der Friedrich-Weinreb-Stiftung Zürich eine Reihe von Veranstaltungen statt, die sich an verschiedenen Orten in unterschiedlichster Weise auf Weinrebs Hauptwerk "Schöpfung im Wort“ beziehen.
In diesem Rahmen laden wir am Samstag, den 27. März 2010 von 9.30 –18.30 Uhr,
in Kooperation mit der Friedrich Weinreb Stiftung , zum Symposium: "Das Wort als schöpferische Erfahrung"
in Todtmoos-Rütte in die Bergwohnung ein.
Die Weinreb Schüler Eugen Baer und Heini Ringger sowie die Mitarbeiter von Karlfried Graf Dürckheim und Maria Hippius-Gräfin Dürckheim Elisabeth Rasehorn und Andreas Pfäfflin, werden sich in ihren Vorträgen aus ihren Erfahrungen heraus auf Weinrebs Werk beziehen und zum Gespräch einladen.
Die Themen der Vorträge lauten:
Eugen Baer:"Die Vorgängigkeit des Wortes beim Erschaffen der Welt." Baer will Weinrebs reiche Kommentare zu "Im Anfang war das Wort" ins Gespräch bringen. Es handelt sich im Grunde darum, die kabbalistische Schöpfungsgeschichte in ein konkretes schöpferisches Erleben im heutigen Alltag zu übersetzen.
Elisabeth Rasehorn: "Die schöpferische Kraft des Wortes im Prozess des Geführten Zeichnens."
Heini Ringger: "Stimmen im Lehrhaus der Worte."
Andreas Pfäfflin: "Der Leib im Jenseits und Diesseits als Urform, Klang und Instrument."
Ein gemeinsames Mittag- und, wenn gewünscht, auch Abendessen runden das Symposium ab.